Mit diesem Howto kann man einen USB Stick Bootfähig machen und diverse Boot Optionen einrichten.
Als erstes soll der USB Stick Bootfähig werden, das Tool das dies erledigt bindet praktischerweise auch gleich das XP Setup mit ein.
Hierbei wird der Stick formatiert, also vorher alle Daten sichern.
Nach dem entpacken der USB_MultiBoot_10 die Datei „USB_MultiBoot_10.cmd“ starten.
Folgendes wählen:
Nachdem die Installation beendet ist versuchen vom Stick zu booten. Wenn es funktioniert ist die Basis geschafft.
Den Inhalt der Datei „menu.lst“ auf dem USB-Stick durch folgenden ersetzen:
color white/blue black/light-gray timeout 30 default 0 ##### Start eigene Eintraege ##### ##### Ende eigene Eintraege ##### title commandline savedefault --wait=2 commandline title reboot savedefault --wait=2 reboot
Vor dem nächsten Schritt empfehle ich dringend eine Text Datei mit der Uebersicht ueber die Dateien und Ordner auf dem Stick anzulegen. Ansonsten verliert man ganz schnell den Ueberblick darüber was wozu gehört. Ich habe sie „Dateiuebersicht.txt“ genannt, sie sieht etwa so aus:
Bootloader: - Dateien boot.ini BOOTFONT.BIN Dateiuebersicht.txt grldr menu.lst NTDETECT.COM NTLDR UBCD4WIN: - Ordner minint PROGRAMS
Optional: XP Setup entfernen
Es wurde hier auch gleich das XP Setup eingebunden. Wer das nicht braucht kann alles ausser folgendem vom Stick löschen:
Der Inhalt der Datei „boot.ini“ auf dem USB-Stick kann durch folgenden ersetzt werden:
[Boot Loader] Timeout=0 Default=c:\grldr [Operating Systems] c:\grldr="Start GRUB4DOS
Nun ist alles vorbereitet um je nach Wunsch die folgenden Bootoptionen einzufügen
UBCD4WIN ist ein „abgespeckte“ Windows XP Installation die von CD gebootet werden kann. Die Installation enthält diverse Tools (Diagnose, Virenscanner, Backup etc). Hilfreich für uns Aspire One Nutzer ist z.B. Driveimage XML mit dem man eine Komplettsicherung seines Windows Systems anfertigen kann. UBCD4WIN ist kostenlos, man benötigt zum erstellen der Bootfähigen CD aber eine Windows XP CD. Eine Liste der enthaltenen Tools findet man hier.
# Bootmenueeintrag fuer die Ultimate Boot CD 4 Windows Version 3.20 title Ultimate Boot CD 4 Windows V3.20 fallback 1 find --set-root /minint/setupldr.bin chainloader /minint/setupldr.bin savedefault --wait=2
Damn Small Linux (DSL) ist eine Linux Distribution die von CD gebootet werden kann. DSL stellt sehr wenig Anforderungen an die Hardware und enthält Tools um z.B. auf ein nicht mehr startendes Linux oder Windows System zuzugreifen.
# Bootmenueeintrag fuer Damn Small Linux Version 4.2.5 title Damn Small Linux V4.2.5 find --set-root /grldr kernel /dsl/linux24 ramdisk_size=100000 init=/etc/init lang=de apm=power-off vga=791 initrd=minirt24.gz nomce noapic qemu quiet BOOT_IMAGE=knoppix frugal initrd /dsl/minirt24.gz
Parted Magic ist eine Linux Distribution die wie der Name schon sagt gut geeignet ist Festplatten zu partitionieren. Von der Oberfläche her erinnert es an Partition Magic.
# Bootmenueeintrag fuer Parted Magic 3.0 title Parted Magic V3.0 find --set-root /pmagic-3.0.iso map /pmagic-3.0.iso (hd32) map --hook root (hd32) kernel (hd32)/pmagic/bzImage noapic root=/dev/ram0 init=/linuxrc keymap=us livecd vga=791 sleep=0 ramdisk_size=25000 noeject iso_location=/pmagic-3.0.iso initrd (hd32)/pmagic/initrd
Memtest86 ist ein sehr gutes Speichertesttool.
# Bootmenueeintrag fuer Memtest86 3.4a title Memtest86 V3.4a map --mem (hd0,0)//MEMTEST.IMG (fd0) map --hook chainloader (fd0)+1 rootnoverify (fd0)
DBAN ist ein tool um Festplatten sicher zu löschen.
# Bootmenueeintrag fuer Darik's Boot and Nuke 1.0.7 title Darik's Boot and Nuke V1.0.7 map --mem (hd0,0)//dban.img (fd0) map --hook chainloader (fd0)+1 rootnoverify (fd0)
# Bootmenueeintrag fuer Windows Vista title Windows Vista installieren find --set-root /grldr chainloader /bootmgr